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Wie du eine schöne Stoffhandtasche selber nähen kannst

by CrystalClutch / Dienstag, 28 Februar 2023 / Published in Blog

Eine Handtasche ist weit mehr als nur ein praktisches Utensil zum Transportieren unserer Habseligkeiten. Sie ist ein Ausdruck unserer Persönlichkeit, ein modisches Statement und oft ein treuer Begleiter durch den Alltag. Während der Markt eine schier unendliche Auswahl an Taschen bietet, gibt es doch nichts Befriedigenderes, als eine Handtasche zu besitzen, die man selbst entworfen und genäht hat. Eine selbstgemachte Stoffhandtasche ist nicht nur einzigartig und perfekt auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit, Nachhaltigkeit zu praktizieren und wertvolle Handarbeitskenntnisse zu entwickeln. Dieser ausführliche Leitfaden nimmt Sie Schritt für Schritt mit auf die Reise zur Kreation Ihrer individuellen Stoffhandtasche – von der ersten Idee bis zum letzten Stich. Lassen Sie uns gemeinsam in die Welt des Nähens eintauchen und ein Unikat erschaffen, das Sie mit Stolz tragen werden.

1. Die richtige Materialwahl: Der Schlüssel zum Erfolg

Die Auswahl der richtigen Materialien ist der Grundstein für den Erfolg Ihres Handtaschenprojekts. Sie bestimmt nicht nur das Aussehen und die Haptik Ihrer Tasche, sondern auch deren Haltbarkeit und Funktionalität.

Stoffe für die Außenseite:
Die Wahl des Oberstoffes hängt stark vom gewünschten Stil und der beabsichtigten Nutzung der Tasche ab.

  • Baumwolle: Vielseitig, einfach zu verarbeiten, in unzähligen Mustern erhältlich. Ideal für alltägliche, leichte Taschen.
  • Canvas/Segeltuch: Sehr robust und strapazierfähig. Perfekt für Einkaufstaschen, Rucksäcke oder Taschen, die viel aushalten müssen. Gibt der Tasche eine gute Standfestigkeit.
  • Leinen: Atmungsaktiv, mit einer schönen natürlichen Textur. Kann etwas anfälliger für Falten sein, aber sehr langlebig.
  • Jeansstoff: Robust, langlebig und ideal für einen lässigen Look. Kann aus alten Jeans upgecycelt werden.
  • Polsterstoffe/Dekostoffe: Oft sehr stabil und in vielfältigen Mustern erhältlich, können aber dicker und schwieriger zu nähen sein.
  • Kunstleder/Korkstoff: Bieten eine edle Optik und sind strapazierfähig. Benötigen spezielle Nadeln (Leder- oder Jeansnadeln) und eventuell einen Obertransportfuß.

Stoffe für das Futter:
Das Futter schützt die Innenseite der Tasche, verdeckt Nähte und kann zusätzliche Fächer beherbergen. Leichte Baumwollstoffe, Futterstoffe oder dünnes Popeline eignen sich hierfür hervorragend. Achten Sie darauf, dass das Futter nicht zu dick ist, um die Tasche nicht unnötig voluminös zu machen.

Vlieseline / Bügeleinlage:
Dies ist ein unverzichtbares Material, um der Tasche die notwendige Stabilität und Form zu geben. Es gibt verschiedene Arten:

  • Volumenvlies (z.B. H630, H640): Für eine weiche, aber stabile Form, ideal für Taschen, die ein wenig Fülle haben sollen.
  • Stabilisierungseinlage (z.B. H250, H410): Macht den Stoff fester und griffiger, ideal für Taschen, die eine gute Standfestigkeit benötigen.
  • Decovil light/I: Für sehr stabile Taschen, die eine lederähnliche Haptik haben sollen.

Weiteres Zubehör:

  • Nähgarn: Polyestergarn in passender Farbe, das robust genug ist.
  • Reißverschlüsse, Magnetverschlüsse, Drehverschlüsse: Für die sichere Schließung der Tasche oder von Innentaschen.
  • D-Ringe, Karabiner, Gurtbandversteller: Für Träger und verstellbare Gurte.
  • Taschenfüße, Nieten, Ösen: Für zusätzliche Stabilität und Dekoration.
  • Nähmaschine: Mit verschiedenen Nähfüßen (z.B. Reißverschlussfuß).
  • Stoffschere oder Rollschneider mit Schneidematte: Für präzisen Zuschnitt.
  • Stecknadeln oder Stoffklammern: Zum Fixieren der Stofflagen.
  • Maßband, Schneiderkreide oder Markierstift: Zum Messen und Anzeichnen.
  • Bügeleisen und Bügelbrett: Zum Fixieren der Vlieseline und für saubere Nähte.
  • Nahttrenner: Für den Fall, dass mal eine Naht aufgetrennt werden muss.

Tabelle 1: Vergleich gängiger Stoffarten für Handtaschen

Stoffart Eigenschaften Vorteile Nachteile Empfohlene Verwendung
Baumwolle Leicht, weich, atmungsaktiv Einfach zu verarbeiten, große Mustervielfalt Kann knittern, weniger strapazierfähig als Canvas Leichte Alltags- und Sommertaschen
Canvas Fest, dicht gewebt, strukturiert Sehr robust, formstabil, langlebig Weniger weich, kann dicker zu nähen sein Einkaufstaschen, Rucksäcke, robuste Tragetaschen
Leinen Naturfaser, kühl, leicht glänzend Atmungsaktiv, nachhaltig, edle Optik Knittert leicht, kann etwas steifer sein Elegante Sommertragen, lässige Taschen
Jeansstoff Robust, dichte Köperbindung Langlebig, Upcycling-Potenzial, sportlich Dick, erfordert stärkere Nadeln Freizeit-, Umhängetaschen
Kunstleder Glatt, wasserabweisend, tierfreundlich Edle Optik, strapazierfähig, leicht zu reinigen Kann beim Nähen haften, nicht atmungsaktiv Edle Handtaschen, Clutches

2. Design und Schnittmuster: Vom Entwurf zur Realität

Bevor Sie mit dem Zuschnitt beginnen, ist es wichtig, sich Gedanken über das Design und die Funktionalität Ihrer zukünftigen Handtasche zu machen.

Designüberlegungen:

  • Form und Größe: Soll es eine geräumige Shopper-Tasche, eine elegante Clutch, eine praktische Umhängetasche oder eine klassische Schultertasche werden? Überlegen Sie, was Sie typischerweise in Ihrer Tasche mit sich führen.
  • Fächer und Organisation: Benötigen Sie Innenfächer für Handy, Schlüssel, Stifte? Ein Reißverschlussfach für Wertsachen?
  • Verschluss: Ein einfacher Magnetverschluss, ein durchgehender Reißverschluss, ein Knopf mit Lasche oder ein aufwendiger Drehverschluss?
  • Träger: Kurze Henkel zum Tragen in der Hand, ein langer, verstellbarer Träger zum Umhängen oder eine Kombination aus beidem?
  • Stil: Klassisch, verspielt, minimalistisch, sportlich?

Schnittmuster finden oder selbst erstellen:

  • Fertige Schnittmuster: Für Anfänger sind fertige Schnittmuster ideal. Sie enthalten detaillierte Anleitungen und exakte Maße. Diese finden Sie online (kostenlos oder kostenpflichtig auf Plattformen wie Etsy, Makerist, BurdaStyle), in Nähzeitschriften oder in Nähbüchern. Achten Sie auf den Schwierigkeitsgrad.
  • Schnittmuster abändern: Wenn Sie schon etwas Erfahrung haben, können Sie ein bestehendes Schnittmuster nach Ihren Wünschen anpassen (z.B. Größe ändern, zusätzliche Fächer einfügen).
  • Eigenes Schnittmuster entwerfen: Für fortgeschrittene Näher ist das Entwerfen eines eigenen Schnittmusters eine spannende Herausforderung. Beginnen Sie mit einfachen Formen wie Rechtecken und fügen Sie nach und nach Details hinzu. Skizzieren Sie Ihre Idee auf Papier und erstellen Sie dann ein Papierschnittmuster. Vergessen Sie nicht, Nahtzugaben von 1 cm bis 1,5 cm an allen Kanten hinzuzufügen.

Grundlegendes Taschen-Schnittmuster (Beispiel für eine einfache Tote Bag):
Eine einfache Tote Bag besteht typischerweise aus folgenden Schnittteilen:

  • 2x Hauptteil Außenseite: Rechtecke in der gewünschten Höhe und Breite der Tasche.
  • 2x Hauptteil Futter: Gleiche Maße wie die Außenteile.
  • 2x Träger: Lange Rechtecke (z.B. 60 cm x 10 cm, für einen fertigen Träger von ca. 2,5 cm Breite).
  • Optional: 1x oder 2x aufgesetzte Tasche für innen (kleinere Rechtecke).
  • Optional: Bodenteil, wenn Sie einen separaten Boden wünschen. Bei einer einfachen Tote Bag wird der Boden oft durch Abnähen der Ecken geformt (Boxed Corners).

3. Zuschneiden der Stoffe: Präzision ist Trumpf

Das präzise Zuschneiden der Stoffe ist entscheidend für ein professionelles Ergebnis. Nehmen Sie sich dafür ausreichend Zeit.

Vorbereitung des Stoffes:

  • Waschen und Bügeln: Waschen Sie alle Stoffe (Oberstoff und Futter) vor dem Zuschnitt, um ein Einlaufen nach dem Nähen zu verhindern. Bügeln Sie die Stoffe anschließend sorgfältig glatt, um Knicke zu entfernen.
  • Arbeitsfläche: Sorgen Sie für eine große, ebene Arbeitsfläche, auf der Sie die Stoffe glatt auslegen können.

Schnittmuster auflegen und fixieren:

  • Legen Sie die Schnittmusterteile auf den Stoff. Beachten Sie dabei unbedingt den Fadenlauf (oft durch einen Pfeil auf dem Schnittmuster markiert). Der Fadenlauf sollte parallel zur Webkante des Stoffes verlaufen, um ein Verziehen der Tasche zu vermeiden.
  • Legen Sie die Schnittmusterteile so auf, dass Sie möglichst wenig Stoffverschnitt haben. Bei gemusterten Stoffen achten Sie darauf, dass das Muster an den gewünschten Stellen gut zur Geltung kommt (z.B. ein großer Blumenprint nicht durch eine Naht zerschnitten wird).
  • Fixieren Sie die Schnittmusterteile mit ausreichend Stecknadeln oder Stoffgewichten, damit sie beim Schneiden nicht verrutschen.

Zuschneiden:

  • Schneiden Sie die Stoffteile sorgfältig mit einer scharfen Stoffschere oder einem Rollschneider zu. Ein Rollschneider mit Schneidematte ermöglicht besonders präzise und gerade Schnitte.
  • Übertragen Sie alle Markierungen vom Schnittmuster (z.B. Abnäher, Positionen für Taschen oder Träger) mit Schneiderkreide oder einem Markierstift auf den Stoff.
  • Schneiden Sie die Vlieseline-Teile ebenfalls zu. Diese haben meist die gleichen Maße wie die Stoffteile, auf die sie gebügelt werden.

Tabelle 2: Checkliste für das Zuschneiden

Schritt Beschreibung Tipp
Stoff vorbereiten Waschen und Bügeln aller Stoffe, um Einlaufen zu vermeiden. Sorgfältiges Bügeln verhindert Verzug beim Zuschneiden.
Schnittmuster auflegen Schnittteile auf Stoff legen, Fadenlauf beachten. Bei gemusterten Stoffen: auf den Musterverlauf achten.
Fixieren Schnittteile mit Stecknadeln oder Stoffgewichten fixieren. Ausreichend Nadeln verwenden, besonders an Kanten.
Zuschneiden Präzise mit scharfer Schere oder Rollschneider schneiden. Bei Rundungen kleinere Schnitte machen.
Markierungen übertragen Alle wichtigen Markierungen vom Schnittmuster auf den Stoff übertragen. Markierstift oder Schneiderkreide verwenden, die rückstandsfrei verschwindet.
Vlieseline zuschneiden Vlieseline-Teile exakt wie die zu stabilisierenden Stoffteile zuschneiden. Manchmal 1-2 mm kleiner schneiden, um Nahtzugaben frei zu lassen.

4. Nähanleitung Schritt für Schritt: Der kreative Prozess

Diese Anleitung beschreibt die Schritte zum Nähen einer einfachen, gefütterten Tote Bag mit aufgesetzter Innentasche und "Boxed Corners".

Schritt 1: Vlieseline aufbügeln

  • Legen Sie die zugeschnittenen Vlieseline-Teile auf die linke Seite der entsprechenden Außentaschen- und eventuell Träger-Stoffteile.
  • Bügeln Sie die Vlieseline gemäß den Herstellerangaben auf (meist mit Dampf und Druck für 8-10 Sekunden). Lassen Sie die Teile danach gut abkühlen und ruhen.

Schritt 2: Träger nähen

  • Nehmen Sie die beiden Träger-Stoffteile. Falten Sie jedes Teil längs links auf links und bügeln Sie die Kante.
  • Öffnen Sie den Falz und falten Sie beide Längskanten zur Mitte hin und bügeln Sie diese.
  • Falten Sie den Träger dann noch einmal mittig, sodass die eingeschlagenen Kanten innen liegen. Bügeln Sie gut.
  • Steppen Sie die Träger knappkantig an beiden Längsseiten ab.
  • Platzieren Sie die fertigen Träger auf der rechten Stoffseite der Außentaschen-Vorder- und Rückseite. Fixieren Sie die Enden ca. 8-10 cm von der Seitenkante entfernt und ca. 3 cm von der oberen Kante entfernt. Nähen Sie die Träger mit ein paar Stichen innerhalb der Nahtzugabe fest, um sie zu sichern.

Schritt 3: Außentasche nähen

  • Legen Sie die beiden Außentaschen-Stoffteile (mit Trägern) rechts auf rechts aufeinander.
  • Stecken Sie die Seiten- und die untere Kante mit Stecknadeln zusammen.
  • Nähen Sie diese drei Kanten mit einer Nahtzugabe von 1 cm bis 1,5 cm zusammen. Verriegeln Sie Anfang und Ende der Naht gut.
  • Ecken abnähen (Boxed Corners): Formen Sie die Ecken der Tasche, indem Sie die Seitennaht auf die Bodennaht legen. Es entsteht ein Dreieck. Markieren Sie eine Linie senkrecht zur Naht, z.B. 5 cm von der Spitze entfernt (abhängig von der gewünschten Bodentiefe Ihrer Tasche). Nähen Sie auf dieser Linie. Schneiden Sie die überschüssigen Dreiecke mit ca. 1 cm Nahtzugabe ab. Wiederholen Sie dies für die zweite Ecke.

Schritt 4: Futtertasche nähen (mit Innentasche)

  • Innentasche nähen: Wenn Sie eine aufgesetzte Innentasche wünschen: Nehmen Sie das zugeschnittene Stoffteil für die Innentasche. Säumen Sie die obere Kante (z.B. zweimal 1 cm umschlagen und bügeln, dann absteppen). Schlagen Sie die anderen drei Kanten 1 cm nach innen um und bügeln Sie sie.
  • Platzieren Sie die fertige Innentasche auf der rechten Seite eines Futtertaschen-Stoffteils an der gewünschten Position (z.B. mittig, 10 cm von der Oberkante entfernt). Steppen Sie die Innentasche an den drei umgeschlagenen Kanten fest. Teilen Sie die Tasche eventuell mit einer zusätzlichen Naht für zwei Fächer.
  • Legen Sie die beiden Futtertaschen-Stoffteile (eins davon eventuell mit Innentasche) rechts auf rechts aufeinander.
  • Stecken Sie die Seiten- und die untere Kante mit Stecknadeln zusammen.
  • Nähen Sie diese drei Kanten mit einer Nahtzugabe von 1 cm bis 1,5 cm zusammen. WICHTIG: Lassen Sie im Bodenbereich eine Wendeöffnung von ca. 10-15 cm offen (nicht nähen!).
  • Nähen Sie auch bei der Futtertasche die Ecken wie bei der Außentasche ab (Boxed Corners).

Schritt 5: Außentasche und Futter zusammenfügen

  • Lassen Sie die Außentasche auf rechts gewendet.
  • Wenden Sie die Futtertasche auf links.
  • Stecken Sie die Außentasche in die Futtertasche, sodass die rechten Stoffseiten aufeinandertreffen. Achten Sie darauf, dass die Seitennähte von Außen- und Futtertasche aufeinandertreffen und die Träger ordentlich zwischen den beiden Lagen liegen.
  • Stecken Sie die obere Kante der gesamten Tasche rundherum fest.
  • Nähen Sie die obere Kante mit einer Nahtzugabe von 1 cm bis 1,5 cm zusammen.

Schritt 6: Tasche wenden und fertigstellen

  • Ziehen Sie die gesamte Tasche vorsichtig durch die Wendeöffnung im Boden der Futtertasche auf die rechte Seite.
  • Schließen Sie die Wendeöffnung im Futter. Das geht am saubersten mit dem Matratzenstich von Hand, oder Sie steppen die Öffnung knappkantig mit der Maschine ab.
  • Stecken Sie das Futter in die Außentasche. Formen Sie die Tasche gut aus und drücken Sie die obere Kante sorgfältig aus. Bügeln Sie die obere Kante.
  • Steppen Sie die obere Kante der Tasche knappkantig ab (Topstitching). Dies gibt der Tasche nicht nur eine schöne, saubere Kante, sondern auch zusätzliche Stabilität.

Schritt 7: Verschluss anbringen (optional)

  • Bringen Sie einen Magnetverschluss, einen Reißverschluss oder einen anderen Verschluss gemäß der Anleitung des Herstellers an. Ein Magnetverschluss wird meist mit kleinen Zacken durch den Stoff gesteckt und dann mit einer Scheibe von hinten gesichert. Er sollte an der Mitte der oberen Kanten von Außen- und Futtertasche angebracht werden.

5. Personalisierung und Veredelung: Der letzte Schliff

Nachdem die grundlegende Tasche genäht ist, kommt der schönste Teil: die Personalisierung! Hier können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen und Ihre Tasche zu einem echten Unikat machen.

  • Stickereien und Applikationen: Verleihen Sie Ihrer Tasche eine persönliche Note durch hand- oder maschinengestickte Motive, Monogramme oder aufgenähte Applikationen (Stoffreste, Filzformen).
  • Textilfarbe oder -marker: Bemalen Sie Ihre Tasche mit speziellen Farben für Stoffe, um einzigartige Designs oder Muster zu schaffen.
  • Patches und Aufnäher: Fixieren Sie coole Patches oder Buttons, die Ihre Persönlichkeit widerspiegeln.
  • Hardware-Details:
    • Nieten: Zum Verzieren oder zur zusätzlichen Befestigung von Trägern.
    • Ösen: Können für Kordelzüge oder als dekorative Elemente verwendet werden.
    • Taschenfüße: Schützen den Boden Ihrer Tasche vor Abnutzung und Schmutz und lassen sie stabiler stehen.
    • Reißverschlussanhänger oder Charms: Kleine Details, die den Look abrunden.
  • Verstellbare oder abnehmbare Träger: Verwenden Sie D-Ringe und Karabinerhaken, um einen variablen Träger zu schaffen, der sich in der Länge verstellen oder ganz abnehmen lässt.
  • Quasten oder Bommeln: Selbstgemachte oder gekaufte Quasten aus Garn, Leder oder Stoffresten können an Reißverschlüssen oder als Schlüsselanhänger befestigt werden.
  • Innenleben aufwerten: Fügen Sie zusätzliche Fächer, Stifteschlaufen oder einen Karabiner für Schlüssel in der Futtertasche hinzu.

6. Pflege und Wartung Ihrer Stoffhandtasche

Um lange Freude an Ihrer selbstgenähten Stoffhandtasche zu haben, ist die richtige Pflege entscheidend.

  • Waschanleitung des Stoffes beachten: Orientieren Sie sich an den Pflegehinweisen der von Ihnen verwendeten Stoffe. Baumwoll- und Canvas-Taschen können oft im Schonwaschgang in der Maschine gewaschen werden (kalt oder 30°C). Bei Taschen mit Vlieseline oder spezieller Hardware ist Handwäsche oft die bessere Wahl.
  • Fleckenentfernung: Behandeln Sie Flecken so schnell wie möglich mit einem milden Fleckenentferner oder etwas Seifenwasser. Tupfen Sie den Fleck ab, nicht reiben.
  • Trocknen: Lassen Sie die Tasche nach dem Waschen an der Luft trocknen. Stopfen Sie sie eventuell mit Zeitungspapier oder Handtüchern aus, um die Form zu erhalten. Nicht in den Wäschetrockner geben, da dies die Form verziehen oder die Vlieseline beschädigen kann.
  • Bügeln: Bügeln Sie die Tasche bei Bedarf auf einer niedrigen bis mittleren Temperatur. Achten Sie auf Hardware wie Reißverschlüsse oder Schnallen.
  • Lagerung: Bewahren Sie Ihre Tasche an einem trockenen, sauberen Ort auf. Stopfen Sie sie eventuell aus, damit sie ihre Form behält, besonders bei seltener Nutzung.

Das Nähen einer eigenen Stoffhandtasche ist ein unglaublich lohnendes Projekt, das sowohl Kreativität als auch praktische Fertigkeiten fordert und fördert. Es ist eine Möglichkeit, sich von der Masse abzuheben, ein Stück Ihrer Persönlichkeit in die Welt zu tragen und gleichzeitig einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Von der sorgfältigen Auswahl der Materialien über das präzise Zuschneiden bis hin zu den letzten Stichen, jeder Schritt ist ein Akt des Schaffens. Die Freude, Ihre fertige, einzigartige Handtasche zum ersten Mal in den Händen zu halten und zu wissen, dass Sie sie selbst gemacht haben, ist unbeschreiblich. Scheuen Sie sich nicht, neue Techniken auszuprobieren, zu experimentieren und Ihre eigene Handschrift in jedes Detail einfließen zu lassen. Mit Geduld, Übung und der Liebe zum Detail werden Sie bald stolze Besitzerin einer maßgeschneiderten Stoffhandtasche sein, die nicht nur alltagstauglich, sondern auch ein echtes Kunstwerk ist. Viel Spaß beim Nähen!

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